Einige Tipps zum Test bei Tagesgeldkonten

Viele Sparer wissen camera-581126_1920nicht mehr, wo und wie sie ihr Geld anlegen sollen. Sie hängen förmlich an den Lippen von Mario Draghi, dem Chef der Europäischen Zentralbank, um zu erfahren, wann die EZB endlich ihre Zinsen wieder anhebt. Denn davon hängt ab, ob ihr Spargeld mehr Erträge abwirft als bisher. Leider müssen die Sparer auf diese Worte noch lange warten, denn die Europäische Zentralbank hält an ihrer Niedrigzinspolitik weiter fest.

Der Grund

für die aktuell niedrigen Zinsen liegt in der niedrigen Teuerungsrate bei nahezu null Prozent begründet.
Und in dieser Differenz liegt die Chance für den konservativen Sparer, der eben nicht an der Börse die dort vorherrschenden Risiken der Geldanlage eingehen will. Und bei einer Rendite von über einem Prozent und einer Inflationsrate von nahezu null Prozent rechnet sich eine Anlage des Spargroschens auch auf einem niedrig verzinsten Tagesgeldkonto in jedem Fall.

Das Tagesgeldkonto

muss nicht photo-256888_1920bei der Hausbank eröffnet werden, das dortige Girokonto dient nur als Referenzkonto für die Ein- und Auszahlungen.
Ein Tagesgeldvergleich im Internet oder in den Printmedien ist für den Sparer kein Problem. Die Eröffnung des Tagesgeldkontos ist auch einfach. Mit Hilfe von Eingabemasken der ausgewählten Bank ist das Konto schnell eröffnet und die Verifizierung mit dem Post Ident Verfahren oder einem anderen gängigen Verfahren stellt auch kein Hindernis dar.

Allerdings

sollte man vor dem Abschluss des Kontovertrages einen gezielten Blick in das Kleingedruckte werfen. Meistens stellen sich dann die günstigen Angebote als nicht mehr als so rentierlich heraus.

Nicht selten

werden vom photographer-1039806_1920künftigen Sparer bestimmte Summen als Mindestgröße verlangt, um die angebotenen Prozentpunkte bei den Zinsen zu erhalten. Auch auf die Laufzeit der höheren Zinsen muss geachtet werden. Als Marketingaktion werden gern für eine bestimmte, meist sehr kurze Laufzeit, Zinsen über den Marktdurchschnitt angeboten. Nach Ablauf der Frist sinken die Zinsen dann meistens auf den Durchschnitt oder darunter. Dann hat man die Wahl, entweder man sucht sich wieder einen neuen, besseren Anbieter oder man gibt sich mit dem angebotenen Zinssatz zufrieden. Einige Banken sehen in ihren Geschäftsbedingungen für die Gewährung von erhöhten Zinsen auch z.B. die Übertragung von vorhandenen Wertpapierdepots vor. Hier sollte man abwägen, ob sich das lohnt.

Mehr Rendite

für sein Geldnikon-515883_1920 kann man auch bei ausländischen Kreditinstituten bekommen. Hier muss man zusätzlich auf die Sicherheit achten. Nicht jede Bank gehört der deutschen Einlagensicherung bzw. der Einlagensicherung der Europäischen Union an. Gerät eine Bank in Schieflage, springt diese für die Sparer bis zu einer festgelegten Höhe ein. Bei ausländischen Banken, die nicht diesem System angehören, gelten die Bestimmungen des jeweiligen Landes. Auch muss man im Falle eines Falles den bürokratischen Aufwand in einer fremden Sprache berücksichtigen.
Und das Finanzamt sollte man auch nicht vergessen. Zinsen sind steuerpflichtig, wenn sie einen bestimmten Freibetrag überschreiten.